CDs der Woche

CDs der Woche

31. Juli 2018

Powerwolf – The Sacrament Of Sin

Die aktuell erfolgreichsten Vertreter des deu­tschen Powermetals sind Powerwolf, die be­reits ein Nummer-eins-Album auf der Haben­seite verbuchen. Doch die Saarbrück­er ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern präsentieren auf ihrem siebten Al­bum einiges an Überraschungen. So gibt es neben ge­wohn­ten Melodic-Krachern wie „Fi­re & Forge“­ oder dem cleveren Ohr­wurm „Demons Are A Girl’s Best Frie­nd“ hier folkloristisch („In­cense And Iron“) oder von Gothic-Stimmung bestim­mte Tra­cks. Noch spannender ist die erste Ballade der Gruppe – „Where The Wild Wol­ves Have Gone“. Toll, dass die Jungs, trotz des Erfolgs, immer noch erfolg­reich Neues ausprobieren. (Napalm/Universal)

OKu

 

Florence + The Machine High As Hope

Fans von Florence Welchs intensivem In­die-Pop/Rock dürfen sich freuen. Denn die Kompositionen und Performances auf A­lbum Nummer vier sind die selbstbewusst­esten und extrovertiertesten der Londonerin bisher. „100 Years“ etwa, ist voller Drama und steigert sich immer weiter zu einem ech­t­en Torchsong. „Hunger“ hingegen verbin­det Indie-Rock mit klassischem Soul-Feeling, während das ergreifende „Sky Full Of So­ng“ zum Träumen anregt. Ein Album voller großer Gefühle, gesungen von einer der emotionalsten, berührendsten und inspiri­erendsten Stimmen der Gegenwart. (Universal)

OKu

 

Graham Nash – Over The Years

Diese Best-Of-Zusammenstellung dokumen­tiert eindrucksvoll die über 50-jährige Kar­riere des britischen Folk-Rock-Sängers. Von den Anfängen bei den Hollies, über die Zusammenarbeit mit Crosby & Stills, bis hin zu den Solo-Arbeiten, wird dem Zuhörer hier ein toller Querschnitt des musikalischen Könnens des 76-Jährigen geliefert. Insge­samt finden sich auf den beiden CD’s 30 Lieder wieder, darunter auch viele bisher un­veröffentlichte Demos und Mixe. (Rhino Atlantic)

AJ

[KS]
X