CDs der Woche

CDs der Woche

8. Juni 2018

Ghost – Prequelle

Mit ihren bisherigen Alben haben es die Schweden zu einem Grammy und jeder Menge Top 10-Platzierungen auf der ganzen Welt gebracht. Longplayer Nummer vier dürfte diesen Status sogar noch ausweiten. Das zeigt gleich der supereingängige, sakral anmutende Opener „Ashes“. Mit ihrer Mi­sch­ung aus Metallica-Riffs, Keyboards und Pop-Appeal, treffen Frontmann Tobias For­ge alias Cardinal Co­pia und seine namen­losen Beg­leiter den Zeit­geist. Das old-scho­olige „Fai­th“ oder das von Symphonic- und Gothic-Ele­menten durchzo­gene „See The Li­ght“ sind klare Kandidaten für den Begriff „zukünftige Klassiker“. Großes Enter­tain­ment! (Universal)

OKu

Amorphis – Queen Of Time

Einmal mehr experimentieren die Finnischen Prog./Death-Metaller mit ihrem einzigart­ig­en Sound und verstehen es, fremde und neue Einflüsse punktuell an den richtigen St­e­llen ein­zusetzen. So eröffnet „The Bee“ brachial das 13. Werk und überzeugt mit Tomi’s gut­turalem Gesang, Chören im Hintergrund, so­wie verspieltem Keyboard-Teppich auf gan­zer Linie. Zu den weiteren Highlights zählen „Wrong Direction“, das verhältnismäßig ru­hi­ge Töne anschlägt, „Heart Of The Giant“­ mit unverwechselbarem Amorphis-Sound, sowie das überragende und rhythmische „The Golden Elk“, das bombastisch von ein­em Orchester sowie spanischer Gitarre unter­stützt wird. 25 Jahre nach der Gründung, bringen die sechs Musiker absolute Höchst­leistung! (Nuclear Blast)

JS

Ziggy Marley – Rebellion Rises

Der älteste Sohn von Reggae-Gott Bob Marley begeistert auf seinem siebten Soloalbum mit der attraktivsten Melange aus Roots-Klängen mit klassischem Rock und Pop. Das unwider­stehliche „See Dem Fake Leaders“ und das mit Santana-Touch versehene „The Storm Is Coming“ eröffnen das Album nahezu perfekt. „Your Pain Is Mine“ schaltet dann in Sachen Tempo etwas herunter. Chartverdächtig wird es beim souligen „Change Your World“ oder dem schmissigen, mit Ska-Beat angereicherten „Wor­ld Revolution“. Selten war ein Reggae-Album so abwechslungsreich. In Form von sozialkritischen Texten, gibt es jede Menge Futter fürs Gehirn. (V2/H’Art)

Oku

Megadeth – Killing Is My Business … And Business Is Good: The Final Kill

1985 erschien mit „Killing Is My Business … And Business Is Good“ die Debüt-Platte der US-Amerikanischen Thrash-Metal-Heroen um Dave Mustaine (56). Um das Album, das den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere setzte, entsprechend zu würdigen, wurden alle Songs remastered – Bonus-Material in Form von Live-Versionen aus den 80ern + 90ern sowie Demo-Tracks werden ebenfalls serviert! (Colum­bia)

JS

[KS]
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